Anzahl Auslösungen feststellen ("Shutter Count") bei digitalen Kameras
Die Anzahl der Auslösungen zeigt die Anzahl der Aufnahmen an, die mit dem mechnischen Verschluss einer Kamera aufgenommen wurden. Der "Shutter Count" ist somit ein Indikator für den Gebrauch und Verschleiß und damit eine Information über die potentielle Lebensdauer einer Kamera bzw. deren Verschluss.
Die Auslösezahl ist in den EXIF-Daten vieler Fotos gespeichert und wird mit Tools und Programmen wie Photoshop oder auch Online-Tools wie www.apoteyt.com aus der Bilddatei ausgelesen.
Doch nicht alle Kamerahersteller speichern die Anzahl der Auslösungen in EXIF-Dateien.
Sony: Die meisten Sony-Kameras mit Wechselobjektiven speichern die Anzahl der Auslösungen in EXIF-Dateien.
Nikon: Die meisten Nikon-Kameras mit Wechselobjektiven.
Pentax: Die meisten Pentax-Kameras mit Wechselobjektiven.
Fujifilm: Die meisten Fujifilm-Kameras mit Wechselobjektiven seit 2017 (allerdings nur bis zum nächsten Firmware-Update).
Canon: nur wenige ältere Canon-Modelle (Canon 1D, Canon 1D Mark II, Canon 1D Mark II N, Canon 1DS, Canon 1DS Mark II) speichern die Anzahl der Auslösungen in EXIF-Dateien.
Anzahl Auslösungen Leica Kameras
Für die Feststellung der Auslösungen bei Leica Kameras haben wir verschiedene Informationen auf der Seite Anzahl der Auslösungen bei digitalen Leica Kameras ermitteln zusammengestellt. Für die meisten Leica Kameras stehen Informationen zum "Shutter Count" ausschließlich über den Leica Werkskundendienst (Leica Customer Care) und Leica Werkstätten zur Verfügung.
Anzahl Auslösungen Fuji Kameras
Einige unserer Händlerkollegen bewerben ihre Angebote gebrauchter Fuji-Kameras mit einer "niedrigen Anzahl an Auslösungen" unter Angabe einer Zahl. Das ist leider nicht zielführend, denn zum Beispiel eine Fujifilm X-E4 (und andere) zählen die getätigten Auslösungen jeweils ab dem letzten Firmware-Update. Das Firmware-Update setzt die Anzahl der Auslösungen auf "0" zurück.


