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Bewertung und Ankauf großer, hochwertiger Sammlungen, Sammlungsauflösungen und Studioauflösungen

Derzeit werden viele - überraschend große und über Jahrzehnte „gewachsene“ - Kamera-Sammlungen aufgelöst. Oft sind es geerbte Bestände, in die seinerzeit viel Leidenschaft (und Geld) investiert wurde und die meist große Erinnerungen enthalten. Doch die Generation an Sammlern gibt es heute nicht mehr, die derartige Sammlungen noch aktiv aufbauen oder gar weiterführen.

Und so liegt vielen meiner Kunden eine sinnvolle Verwertung am Herzen, die nicht allein preisorientiert ist. Das "Erbe" einer großen Leidenschaft soll - zumindest in Teilen - weitergeführt werden, in der Erhaltung eines "Gebrauchswertes" für künftige Nutzer und gleichzeitig einem attraktiven Verkaufserlös für die Besitzer.
Eine (1) einzige Sammlung: Mehr als 1.000 zumeist hochwertige Kameras und Objektive, dazu reichlich Fotozubehör – verteilt auf 120 Fototaschen und Fotokoffer
 
Fotoankauf am Beispiel: Diese unvorstellbare Fotoausrüstung stammt von einem einzigen enthusiastischen Sammler. Dieses schier unbeschreibliche (und unbegreifliche) Konvolut repräsentiert 50 Jahre gelebte Fotogeschichte, denn diese Sammlung war keine Vitrinensammlung, sondern der Besitzer hat damit aktiv fotografiert, experimentiert, adaptiert … 
Sammlungen dieser Art sind häufig anzutreffen, wenn auch nicht in dieser Größe, unglaublichen Menge, Qualität und Wert. Um sich die Dimensionen vorstellen zu können: Für den Transport dieser Sammlung haben wir unseren Mercedes Sprinter (Kastenwagen - Langversion) “bis unters Dach” vollgeladen. Dabei haben wir bereits “verdichtet”, also die vorhandenen Stücke in den Fototaschen zusammengefasst.

Wie können wir auch umfangreiche Sammlungen seriös bewerten?

Die Grundvoraussetzung für Verwertung      sind zunächst immer vorhandene Werte     .  "Masse heißt nicht zwangsläufig auch Klasse", eine Ansammlung von vielen hundert Einzelstücken von jeweils nur wenigen Euro "Wert" mag unterm Strich vielleicht eine nennenswerte Summe einbringen, die aber den Aufwand im Einzelnen nicht rechtfertigt.
Im Folgenden gehen wir also immer von vorhandenen Werten aus.

 
Sehr große Sammlungen kann man realistisch nicht “aus dem Stand” umfassend einschätzen oder gar "sofort ankaufen". Jede Wertbestimmung könnte zunächst nur vorläufig sein und die Unwägbarkeiten wie Defekte, Teildefekte, Reparaturbedarf ausklammern. In Unkenntnis all der Chancen, aber auch der “verborgenen Probleme” einer solchen Sammlung müsste ein entsprechend hoher Risikoabschlag beim Ankaufspreis eingerechnet werden. Deshalb erfolgt ein Ankauf derart großer Sammlungen idealerweise nicht "in einem Moment" sondern "über die Zeit".

Wir nennen dies den "Kommissionsverkauf mit Ankaufoption".

Wie kann man die Unwägbarkeiten vermeiden und für den Kunden den besten Preis erreichen?

Nur mit größtmöglichem Aufwand bei der Erfassung (Funktions- und Zustandsprüfung), Wertermittlung und Preisfindung, Katalogisierung und dem Verkauf ist auch der größtmögliche Ertrag zu erzielen. Große Sammlungen werden deshalb einzeln - Stück für Stück, Kamera für Kamera, Objektiv für Objektiv - optisch wie technisch geprüft, bewertet, fotografiert, katalogisiert und zum Verkauf gestellt. Während die ersten Stücke bereits in den Verkauf gelangen, werden weitere Teile geprüft und bewertet, teilweise repariert. Ein Prozess der Begutachtung und des Verkaufs, der sich in oben beschriebenem Fall über fast ein Jahr erstreckte. Sie erkennen, dass es unmöglich gewesen wäre, diese Sammlung "in der Kürze der Zeit", selbst nicht innerhalb z.B. innerhalb 1-2 Wochen abschließend zu beurteilen und zu bewerten und somit einen "seriösen" Bar-Ankaufspreis zu benennen. 

Statt dessen erhält unser Kunde Monat für Monat Abrechnungen und Gutschriften aus den bereits erfolgten Verkäufen, während parallel weitere Stücke erfasst werden. Jeder Verkauf ist einzeln belegt, unsere Einschätzung des Zustands und Wertes findet sich in den Artikelbeschreibungen und Verkaufsrechnungen wieder, der optische Zustand ist jeweils auf den Artikelbildern dokumentiert. So bleibt der gesamte Prozess der Bewertung und des Verkaufs jederzeit transparent und nachvollziehbar.

Als Händler erreichen wir beim Weiterverkauf den bestmöglichen Marktpreis, weil jedes erfasste Stück erst auf Basis der qualifizierten Expertise einer umfassenden Bewertung, technischen Prüfung und ggf. einer Reparatur seinen Wert erhält. Zudem stehen wir als Händler beim Verkauf für das Rückgaberecht, die Gewährleistungs- und Garantieansprüche der Käufer ein und schaffen eine Vertrauensbasis, die sich positiv auf die erzielbaren Verkaufspreise auswirkt. Auf dieser hohen Preisbasis rechnen wir den Ankauf gegenüber unserem Kunden ab. So erhält unser Kunde den bestmöglichen Preis für den Verkauf seiner Sammlung.
 

Vergleich zwischen

Ankauf als “Kommissionsware mit Ankaufsoption**”

Bei dieser „Verkaufsstrategie“ kaufen wir die Artikel erst zu dem Zeitpunkt von Ihnen an, an dem diese an Dritte weiter verkauft werden.

Damit gehen Sie mit uns ins „Zeitrisiko“, da die Artikel nicht unmittelbar verkauft werden. Aber keine Sorge: In der Regel dauert ein Verkauf nicht länger als 1-3 Monate, in Ausnahmefällen bis 6 Monate, das Zeitfenster bleibt also überschaubar kurz.

Zudem entlasten Sie uns als Händler von der Kapitalbindung und erreichen so beim Kommissionsverkauf einen deutlich höheren Erlös aus dem tatsächlich erzielten Verkaufspreis im Gegensatz zu einem direkten Ankauf.

**Selbsteintritt des Kommissionärs nach HGB



Direkter Ankauf aller Teile (Sofortankauf, Barankauf):

Beim Sofortankauf oder Barankauf erfolgt eine zeitnahe, möglichst individuelle Bewertung, vor allem die wertvollen Stücke. Viele weitere Teile (Zubehör und Kleinteile) können meist „nur“ pauschal als Konvolut bewertet werden.

In den Ankaufspreis fließen zwangsläufig auch „negative“ Kriterien und Risiken ein wie „schwere Verkäuflichkeit“ (Zeitfaktor), Unverkäuflichkeit mancher Artikel, Defekte, sonstige "unentdeckte" Auffälligkeiten.

Fazit: Der Sofortankauf bringt eine schnelle Verwertung zu einem für beide Seiten fairen Preis mit den normalen Kalkulationen und üblichen Abschlägen.